Kurzkopfgleitbeutler Kaufen
Kurzkopfgleitbeutler Kaufen. Das Kurzschwanzgleitbeutler (Petaurus breviceps) ist ein kleiner, baumbewohnender Gleitbeutler aus der Unterklasse der Beuteltiere. Seinen Namen verdankt er seiner Vorliebe für Süßes wie Zucker und Honig, während der Begriff „Gleitbeutler“ auf seine gleitende Fortbewegung zwischen den Bäumen anspielt. Kurzschwanzgleitbeutler ähneln in Aussehen und Verhalten dem Gleithörnchen, obwohl sie nicht eng verwandt sind – ein Beispiel für konvergente Evolution. Der wissenschaftliche Name dieser Tiere bedeutet übersetzt aus dem Lateinischen „kurzköpfiger Seiltänzer“ und verweist auf ihre akrobatischen Flugkünste in den Baumkronen.
Aussehen des Kurzschwanzgleitbeutlers
Der Kurzschwanzgleitbeutler hat einen eichhörnchenartigen Körper mit einem langen, nur schwach beweglichen Greifschwanz. Sein Fell ist dicht, weich und meist blaugrau; es gibt jedoch auch Exemplare mit gelbem, hellbraunem oder (selten) albinotischem Fell. Ein schwarzer Streifen verläuft von der Nase bis zur Mitte des Rückens. Bauch, Kehle und Brust sind cremefarben. Männchen besitzen vier Duftdrüsen: eine an der Stirn, eine an der Brust und zwei parakloakale, die der Markierung von Gruppenmitgliedern und des Territoriums dienen. Die Duftdrüsen an Kopf und Brust der Männchen erscheinen als kahle Stellen. Weibchen haben ebenfalls eine parakloakale Duftdrüse und eine im Beutel, jedoch keine Duftdrüsen an Brust oder Stirn. Die Männchen dieser Art sind in der Regel größer als die Weibchen.
Lebensweise und Verhalten
Diese nachtaktiven Tiere verbringen den Tag in mit Blättern ausgekleideten Baumhöhlen. Sie transportieren Material in diese Nester, indem sie es in ihren Schwanz einrollen. Sie sind sehr soziale und aktive Tiere und bilden Gruppen, die typischerweise aus sieben oder mehr erwachsenen Tieren und deren Nachwuchs bestehen. Um sich warm zu halten und Wärme zu speichern, kuscheln sich diese Tiere bei kaltem Wetter zusammen oder fallen gelegentlich in kurze Starrephasen.
Gruppenmitglieder kämpfen nicht untereinander, zeigen aber Drohgebärden. Jede Gruppe von Gleithörnchen hat ein dominantes Männchen, den Anführer. Um die Gruppenmitglieder zu erkennen, nutzt er ein Duftmarkierungssystem. Das dominante Männchen markiert sein Revier und verteidigt es vehement gegen Eindringlinge. Die Tiere innerhalb der Gruppe erkennen sich am Gruppengeruch. Fremde, die nicht zur Gruppe gehören, werden dadurch identifiziert, dass sie den Gruppengeruch nicht tragen. Sollten Eindringlinge vorkommen, werden sie in der Regel von den Gruppenmitgliedern heftig angegriffen.





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